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Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen warnt: Kalk kostet Geld

Das neue Wasch- und Reinigungsmittelgesetz definiert die Härtebereiche von Trinkwasser neu. Um über eine Wasserenthärtung in einer Spülküche zu entscheiden, muss zudem auf Grund veränderter Einheiten bei den Wasserhärten der Dreisatz herhalten. Die Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen, Hagen, hat nachgerechnet und erläutert die neuen Werte.

 

Höhere Wasserhärten in gewerblichen Spülmaschinen gehen mit diversen Beeinträchtigungen einher: Sie führen zu Ablagerungen und Schäden in der Maschine und auf dem Spülgut, beeinträchtigen das Spülergebnis, die Hygiene und schränken die Wirtschaftlichkeit durch einen erhöhten Verbrauch an Reiniger, Klarspüler und Entkalkungsmitteln ein. „Wir wissen, dass durch eine Kalkschicht von bereits 0,4 Millimetern auf den Heizstäben ein um rund 25 Prozent erhöhter Energieverbrauch zu verzeichnen ist,“ verdeutlicht Siegfried Päsler, Geschäftsführer der Vereinigung Gewerbliches Geschirrspülen, eines der Kostenprobleme durch zu hartes Wasser.

 

Doch die Qualität „weiches Wasser“ genügt nicht. Denn der Härtebereich „weiches Wasser“ ist nach dem aktuellen Wasch- und Reinigungsmittelgesetz definiert bis hin zu 8,4 Grad deutscher Härte (°dH). Für das maschinelle Spülen empfiehlt die Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen hingegen eine Wasserqualität mit bis zu 3° dH zu verwenden. Hinzu kommt:

Die Wasserversorgungsunternehmen sind nun verpflichtet, die Wässerhärte nicht mehr in °dH, sondern in Millimol Calciumcarbonat je Liter (mmol/l) anzugeben. Das mag nicht wirklich eine kundenfreundlichere Bezeichnung sein, ist aber die international gebräuchliche Einheit. Ein Grad deutscher Härte entpricht 0,18 mmol/l Calciumcarbonat. Das bedeutet: Ab 0,54 mmol/l Calciumcarbonat (bisher 3°dH) örtlicher Wasserhärte sollten Spülküchenverantwortliche eine Wasseraufbereitung in Betracht ziehen.

 

Weitere Tipps rund um die Aufbereitung von Trinkwasser für gewerbliche Spülmaschinen stehen in der gerade aktualisierten Fachinformation Nr. 4 „Gewerbliches Geschirrspülen & Wasser“ im Internet unter www.vgg-online.de.

 

In der Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen sind 13 größtenteils weltweit agierende Unternehmen der Spülbranche sowie ein Verband organisiert:

Arc International, Brita GmbH, Chemische Fabrik Dr. Weigert GmbH & Co. KG, Dr. Schnell Chemie GmbH, Ecolab Deutschland GmbH, Etol-Werk Eberhard Tripp GmbH & Co. OHG, Herbert Saier GmbH, Hobart GmbH, JohnsonDiversey GmbH & Co. OHG, Meiko Maschinenbau GmbH & Co.KG, Presswerk Köngen GmbH, Verband der Keramischen Industrie e.V., WMF Württembergische Metallwarenfabrik AG und Winterhalter Gastronom GmbH.

 

 

Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen im VGG
c/o Pressebüro Dirschauer
Dipl.Oeco.troph. Claudia Dirschauer
Auf der Burgstädt 10
32312 Lübbecke
fon 05741 - 37 00 02
fax 05741 - 80 55 683
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17.11.2008, Arbeitsgemeinschaft Gewerbliches Geschirrspülen im VGG c/o Pressebüro Dirschauer

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