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Günter Schröder, Sprecher des VdF und Vorstand Öffentlichkeitsarbeit
Günter Schröder, Sprecher des VdF und Vorstand Öffentlichkeitsarbeit
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19.01.2010, Berlin

Wirtschaftsjahr 2010: VdF gedämpft optimistisch

Die wirtschaftlichen Aussichten für 2010 beurteilt der Verband der Fachplaner Gastronomie Hotellerie Gemeinschaftsverpflegung e.V. (VdF), Berlin, als gedämpft optimistisch. Ein Pluspunkt für VdF-Fachplaner und –berater: Viele Aufträge zu Küchenplanungen, Reorganisationen und Neustrukturierungen starten mit dem Ziel „investieren, um zu sparen“.

Zwar haben auch die Mitglieder des VdF in 2009 einen erhöhten Marktdruck verspürt. „Doch die Stärken und Kompetenzen von VdF-Fachplanern und –beratern liegen ja gerade in der Planung von gastronomischen Systemen, die eine schnelle Amortisation und das nachhaltige Einsparen von Ressourcen versprechen,“ verdeutlicht Günter Schröder, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit und Sprecher des VdF. Eine Investition in prozessoptimierte und energieeffiziente Küchen sichert daher vor allem in schwierigen Zeiten die künftige Wirtschaftlichkeit eines Verpflegungsbetriebes.

„Wir sehen die Branchenentwicklung eingebettet in die der deutschen Wirtschaft. Ob sie nach dem stärksten konjunkturellen Einbruch der Nachkriegszeit wieder Tritt fasst, ist von vielen einzelnen Faktoren abhängig, die wir derzeit nicht hinreichend beurteilen können, zum Beispiel die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes oder ein möglicher Stopp der globalen Rezession“, so Schröder weiter. „Zwar lassen uns die ersten positiven Konjunkturzeichen vorsichtig optimistisch gestimmt in die Zukunft blicken. Doch gesicherte Prognosen über den wirtschaftlichen Verlauf 2010 sind zum jetzigen Moment eher Kaffeesatzleserei. Erste Aussagen für unsere Branche lassen sich nach den wichtigen großen Messen im ersten Quartal des Jahres treffen. Die dann präsentierten Marktforschungsergebnisse sind stets ein wichtiges Konjunkturbarometer.“

Ob die Senkung der Mehrwertsteuer in der Hotellerie für eine zusätzliche Konjunkturspritze für Fachplaner und –berater, Händler bzw. Ausstatter zu sorgen vermag, bleibt aus Sicht des VdF-Sprechers abzuwarten. „Die zusätzliche Liquidität kann ja in die Bereiche Personal, Senkung des Zimmerpreises und Investitionen für Gebäude und Ausstattung wandern. Wir sind auf die unternehmerischen Entscheidungen der Hoteliers gespannt.“

 

 

Pressekontakt:

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